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Verrückte, unberechenbare Wellen

Tag 2: Great Ocean Road

 

Ich hatte nicht gut geschlafen – und das lag nicht an meinen fünf männlichen Zimmergenossen, die alle ganz brav waren. Vielmehr lag es an der lauten Partymusik, Bauarbeiten (ja auch Freitag Nacht!), dem vielen Verkehr und vor allem an der Tatsache, dass die Zeit umgestellt wurde. Ich hatte meine Great-Ocean-Road-Tour gebucht hatte, für die ichwirklich für aufstehen musste. Und ich war so paranoid, dass ich nachts mehrmals „Zeit in Melbourne“ googelte und mir 2 Wecker- nur für den Fall- stellte.

Jedenfalls schaffte ich es pünktlich zu meiner Tour und mit einer Gruppe von nur 13 Personen ging es in einem kleinen Bus los. Allein unser Busfahrer Harvey war wirklich australisch mit seinen langen Rastalocken, der Sonnenbrille und der australischen Reggeamusik, die er ununterbrochen auflegte. An vielen Stellen hielten wir an, um die atemberaubende Aussicht zu genießen (und diese bildlich festzuhalten).

 

Außerdem verstand sich unser Tourguide im Geschichtenerzählen: wir hörten die unglauliche Überlebensgeschichte des nach Australien verschifften William Buckleys und viele mehr. Auf dem Weg zu unserer Lunch-Break hielten wir am Cape Otway Lighthouse an, wo wir Koalas beim Schlafen und Eukalyptusblätter-Essen beobachten konnten. Es war wirklich cool diese Tiere nicht in einem Zoo oder Tierpark, sondern im Wildlife zu sehen (auch wenn sie nicht sehr viel gemacht haben). Das Wort „Koala“ bedeutet soviel wie „kein Trinken“, da diese im Prinzip nie trinken, sondern all ihre Nährstoffe den Eukalyptusblättern entziehen, was ehrlich gesagt weniger intelligent in ,da diese kaum Nährstoffe besitzen, giftig sind und schwer zu verdauen. Deswegen besteht der typische Tag eines Koalas daraus 20h zu schlafen und innerhalb der restlichen 4 ein kg Eukalyptusblätter zu essen und für Nachwuchs zu sorgen.


Am Leuchtturm selbst hatte ich dann meinen ersten „Aussie-BBQ“. Dann machten Kirstie aus England und ich uns daran den Leuchtturm hinauf zu steigen. Es war unglaublich windig- aber wirklich schön. Das Wetter war ganz gut geworden, also gingen wir die Treppen hinunter zum Strand. Eine unberechenbare, verrückte Welle machte uns nahezu komplett nass  -aber wir hatten trotzdem unseren Spaß (und wir konnten dann Leute beobachten, die – wie wir- die Wellen unterschätzten ).



Der nächste Stopp waren die „12 Apostel“, eine Steinformation von nur 8 Steinen im Meer. Ich möchte es in den Worten meines Tourguides wiedergeben: „Well – 3 never made it and 1 collapsed“ Leider war es total überfüllt und wir konnten die Aussicht nicht wirklich genießen.

Dafür war der nächste und auch schon letzte Stopp umso mehr beeindruckend. Auch zum Loch Ard Gorge hatte Harvey eine Geschichte (2 Überlebende, die an dem Ort Schiffsbruch erlitten und in den Höhlen nächtigten).

Schon ging es mit dem Bus zurück nach Melbourne, es war ein langer Tag und nach einer schnellen Dusche ging es auch schon Schlafen.

 

30.4.14 21:33
 


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